über Kalarippayattu

über Kalari / Der Trainingsprozess / Literatur

Über Kalari

Kalarippayattu – kurz Kalari genannt – ist die traditionelle Kampf- & Heilkunst Südindiens. Viele bezeichnen Kalari als die Mutter aller Kampfkünste.

Die Formen des sehr dynamischen Kalari mit seinen Tierposen, Kicks und fließenden Formen basieren auf denselben Wurzeln wie Yoga. Das Wissen um die Heilkunst beruht auf denselben Annahmen über den menschlichen Körper/Geist Komplex wie das Ayurveda. Kalari beruht auf dem Wissen um die Marmas oder Energiepunkte. In der Kampfkunst wird gelernt, diese zu attackieren und in der Heilkunst, wie man Verletzungen mit demselben Wissen behandeln und heilen kann.

Wofür steht Kalari-ppayattu? Kalarippayattu setzt sich aus 2 Wörtern zusammen: Kalari – was soviel heißt wie Gymnasium Payattu- was Übung oder Training heißt.

Das Kalari ist also der Platz, an dem Kalarippayattu unterrichtet wird, und wo Bewohner der Dörfer für medizinische Behandlungen (chiropraktische, ayurvedische mit Ölen) gehen. Das traditionelle Kalari ist eine 2m tiefe Grube mit Lehmboden und einem Dach aus Palmblättern. In der Monsoonzeit, der intensivsten Traingszeit des Jahres, wird auch die Massage gegeben, die mit dem Training einhergeht: Sie massiert den Körper in die Positionen des Kalari, dient der Flexibilität und löst Blockaden.

Wie wirkt Kalari

Im Kalari richten die Praktizierenden die Wahrnehmung gleichzeitig nach innen und außen. Wenn der ganze Körper zu einem Auge wird, ist die Meisterschaft erlangt. Es ist ein Zustand erreicht, in dem wir im Moment leben.

Die Praxis in Kalari erdet, bringt innere Ruhe und Stärke, zentriert und löst Blockaden, sodass der freie Energiefluss im Körper verbessert wird. Kalari hilft dem Menschen seine physischen wie geistig mentalen Möglichkeiten zu entfalten.

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